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Für wen ist die Arbeit am Tonfeld geeignet?

Das schlichte Setting und die sinnenorientierte Arbeitsweise spricht Kinder aller Altersstufen sowie Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen an.

Da die Arbeit am Tonfeld die menschliche Tendenz zu Entfaltung und Verwirklichung aufgreift, kann sie bei jeglichen Problemen wirksam sein. Selbst die Spuren früher vorsprachlicher Erfahrungen können im haptischen Prozess aufgenommen und in den allgemeinen Entwicklungsprozess eingebunden werden.

Für Kinder und Jugendliche ist die Arbeit am Tonfeld in besonderem Maße geeignet. Sie greift ihr spontanes Bestreben auf, sich in diese Welt einzuordnen und darin ihren Platz, ihr Selbstverständnis und ihren Selbstwert zu finden und aufzubauen. In ihrem komplexen Alltag sind Kinder oftmals überfordert und reagieren mit Entwicklungsproblemen. Sie brauchen dann eine gezielte Förderung, damit sie sich nach ihren Möglichkeiten optimal entwickeln und ihre Fähigkeiten nutzen können.

Die Arbeit am Tonfeld bietet eine wirksame Hilfe, um verhinderte Entwicklungspotentiale aufzuholen und das Kind oder den Jugendlichen in seinen emotionalen und sozialen Bedürfnissen anzusprechen. Eine Vielzahl von Verhaltensauffälligkeiten und Schwierigkeiten kann so ausgeglichen werden. Die Methode hat sich seit Jahren in Kindergärten, Schulen, in der Jugendhilfe und in psychotherapeutischen Einrichtungen bewährt. 
Staatliche Empfehlungen

Für Erwachsene bietet die Arbeit am Tonfeld die Möglichkeit, Schwierigkeiten zu verarbeiten, die teilweise auf Verhinderungen oder belastende Erfahrungen in der Kindheit zurückzuführen sind. Da sich in der Arbeit am Tonfeld der Entwicklungsaufbau von den frühesten Erfahrungen an wiederholt, ist es möglich, das einzuholen, was nicht erworben werden konnte, und neue Anforderungen aufzunehmen.

Dabei geht es insbesondere um Halt und Neuorientierung im Beziehungsgeschehen zu sich und seiner Welt, um soziale Kompetenz und Selbstwertgefühl, um Reife und Ablösungsschritte. In der zweiten Lebenshälfte geht es darum, eine innere Lebensgrundlage zu gewinnen. Sie kann die Basis sein für die Einsicht, dass die Bedingungen zu uns gehören und uns ausmachen, an denen wir uns erfahren.

Aktuelles

Aktueller Hinweis wegen Corona-Virus: Zusätzliche Seminartermine in Hinterzarten im August! Opens external link in new windowLink

Zur Wahrung des Sicherheitsabstandes ist derzeit die Teilnehmerzahl der Seminargruppen auf max. 7 begrenzt. Die Kurse finden ab einer Teilnehmerzahl von min. 5 Personen statt. Weiterhin werden Hygienestandards durchgeführt.

Kursort: Sonnenbühlweg 17 (letztes Haus auf der linken Seite) um den erforderlichen Sicherheitsabstand zu gewährleisten.

 

Hinweise aus der Kunsttherapie Opens external link in new windowLink


Dokumentarfilme über die Masterclasses in Australien in englischer und deutscher Sprache. Sie beinhalten eine ausführliche Erklärung über die Arbeit am Tonfeld sowie Arbeiten in detailierter Form.
 Opens external link in new windowFilme

Verschoben auf Juli 2021: Interdisziplinäres Symposium zur Methode Arbeit am Tonfeld®
Möglichkeiten individueller Entwicklung durch den haptischen Dialog in Therapie und Pädagogik
Präsentation des aktuellen Forschungsstandes
Information und Anmeldung über: Opens external link in new windowwww.tonfeldverein.de

Opens external link in new windowBuchneuerscheinung Februar 2020
Begga Hölz-Lindau
Arbeit am Tonfeld bei ADHS:
Pädagogische und psychodynamische Aspekte der Affektregulierung
390 Seiten
Psychosozial-Verlag, Gießen 2020

Opens external link in new windowBuchneuerscheinung Januar 2020
Sigrid Kühn-Eschenbach
Das Berühren der Seele durch die Hände im Tonfeld
Eine innovative Therapie jenseits von Sprache
172 Seiten
Thinkaeon Verlag, London 2020

 

Zur Information: Buchrezension im Jahresband 2019 der Zeitschrift Kunst & Therapie, Zeitschrift für bildnerische Therapien. Hrsg: M. Wendlandt-Baumeister, K.-H. Menzen, P. Rech. Verlag Claus Richter

 

Zur Information: Buchrezension in der Zeitschrift Verhaltenstherapie & Psychosoziale Praxis

 

Buchneuerscheinung 2018:
Heinz Deuser
Arbeit am Tonfeld
Der haptische Weg zu uns selbst
364 Seiten
Psychosozial-Verlag, Gießen 2018

 

Der Film zur Arbeit am Tonfeld 
Er dokumentiert die Entwicklung eines
zehnjährigen Jungen über mehrere Monate
Bestellung der Film-DVD


Internationale Projekte

 


Veröffentlichungen
 

 

"Sich selbst und die Welt (neu) begreifen" Artikel über die Entwicklung eines Jungen mit der Arbeit am Tonfeld von M. Feller in hiki Bulletin 2016

"Der haptische Sinn", Hg. Heinz Deuser
ist jetzt wieder verfügbar in einer überarbeiteten und erweiterten Neuauflage im Verlag Borgmann/ Modernes Lernen

"Trauma Healing at the Clay Field"
A Sensorimotor Art Therapy Approach

von Cornelia Elbrecht
Eine systematische Dokumentation der
Arbeit am Tonfeld als haptische Methode
– vorerst in englischer Sprache